Ballett- und Tanztheater-Schule Heeg
 

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Vorschau:

Wir freuen uns auf unseren Beitrag und Auftritt am Sonntag, den 19.11.2017, um 17:00 Uhr im Stadttheater Aschaffenburg. Erleben Sie Prokofjew zwischen Oktoberrevolution, Amerika und Stalin:

Prokofjew Litauisches Nationalballett Tanztheater HEEG Sakuras           

RÜCKBLICK

... auf unsere letzte Aufführung am Samstag, 24. Juni 2017, 19:30 Uhr, Stadthalle Aschaffenburg:

Parallelwelten 2017 Vivaldi Vier Jahreszeiten TanzTheater HEEG


 

Fotos: Arno Knauft

                      Pressestimme Main-Echo Aschaffenburg, 10.10.2016:

"Dramatisch, emotional, bewegend

Konzert: Bei »Rhythm in Concert« des Philharmonischen Vereins Aschaffenburg erweist sich Innehalten des Publikums als Geste der Würdigung

Jugendliche tanzen den Tod auf der Flucht übers Mittelmeer: Auf einen »intensiven, dramatischen, emotionalen und bewegenden« Abend hat Moderator Steffen Häuser die Besucher am Samstag in der ausverkauften Aschaffenburger Stadthalle vorbereitet. Das war nicht zu viel versprochen.

Die vierte Veranstaltung der Reihe »Rhythm in Concert« des Philharmonischen Vereins bot Aufwühlendes in künstlerischer Vollendung. Dabei war der Beitrag des Tanztheaters Heeg »Die Flucht« nach dem vierten Satz der Tondichtung »Schéherazade« von Nikolai Rimski-Korsakow (1844 bis 1908) mit heißer Nadel gestrickt, wie die Mutter einer Tänzerin in der Pause verriet.

Innerhalb weniger Wochen hatte die von Sonja Heeg geleitete Truppe in Teamarbeit die Geschichte einer vom Krieg zerrissenen Familie passgenau zur Musik - hoch emotional und packend gespielt von Orchester Collegium Musicum Aschaffenburg - in Choreografie umgesetzt: Vater, Mutter und Kind bei der Feldarbeit, als Soldaten kommen und den Vater mitnehmen. Nach dem Kriegsgemetzel eine Gruppe von Menschen auf dem aufgepeitschten Meer. Tänzerinnen in Blau verkörpern die Urgewalt, deren Wüten die Flüchtlinge im Meer ertränkt.

Die Eltern finden die tote Tochter unter den angespülten Leichen. Das Publikum war von dieser Inszenierung so bewegt, dass es zunächst schweigend verharrte, bevor sich Applaus und vielerorts auch Tränen ihren Weg bahnten.

Tänzerisch leicht hatte der Abend begonnen. Doch schon die Fest-Ouvertüre von Dmitry Schostakowitsch (1906 bis 1975) mit ihren funkelnden Farben und elektrisierenden Rhythmen ließ die kommenden Höhen und Tiefen ahnen .

Schräg, ein wenig lustig und ein wenig gruselig, war der erste Auftritt des Tanztheaters HEEG, das den Makabertanz von Camille Saint-Saens (1835 bis 1921) als duftige Mischung aus klassischem Ballett und Modern Dance präsentierte. (....)                                 Melanie Pollinger, Main-Echo"

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